Mammutmarsch und Weiteres

In diesem Jahr habe ich mich entschieden beim Mammutmarsch, einer 100km-Wanderung im Berliner Umland, mitzulaufen. Da ich letztes Jahr am Knie operiert wurde, bin ich immer noch nicht sicher, ob ich bis Mai fit genug bin. Wie sehr die lange Strecke auf die Knochen gehen kann, habe ich schon häufiger erfahren.

Für den Fall, dass ich es schaffe, habe ich mich dann aber schon einmal nach weiteren 24-Stunden-Wanderungen umgesehen und auch die Premiere von etwas vergleichbarem im Harz gefunden: Die 24 Stunden von Wernigerrode. Das könnte ich dann wohl machen.

Die Wanderung von Wernigerrode geht über 67km. Je nach Streckenführung habe ich aber auch davor gehörigen Respekt. Im Harz habe ich mir auch schon einmal auf 40km die Füße derart zerschunden, dass ich nur noch leise fluchend durch den Wald gegangen bin.

Was ich an den 24-Stunden von Wernigerrode nicht verstehe ist eine Startgebühr von 119 Euro. Selbstverständlich muss die Organisation bezahlt und auch hoffentlich etwas in den Umweltschutz investiert werden. Dennoch erscheinen mir 119 als viel dafür, über Waldwege zu laufen, die ich auch kostenlos benutzen kann. Das andere Wanderer da sind, sehe ich nicht unbedingt als Vorteil. Das werde ich mir also noch einmal überlegen.

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